Judith Albert
January 6th, 2010Sampurna Chattarji: Gift
December 31st, 2009Itinerant fragment
Rove the earth
Looking for blue snow
The cetacean’s song
The singular whisper of a feather.
*
Nomad of the broken syllable
Seeking the sky
May not lead to wholeness.
The flooding of air into your lung
The beginning of a difficult voyage.
*
Push your peripatetic beak
Into the magician’s hat.
Ribbons, scarves, copper wires, cathodes.
A ship in a bottle.
A mercury lake in the palm of a hand.
*
Link your lines
To the snail’s spiral.
Be unafraid of the opposite of speed.
Gather every gift
And walk across the untamed page.
Tränen-Tote: Mogelei
December 30th, 2009Anmerkung zum Auto und damit zu Bildern, die wir heute haben, während frühere Zeiten sie nicht hatten: Während sich Duchamp und Beuys mit unsichtbaren Kräften (nicht-retinalen Osterhasen) beschäftigen, denken wir über Mechaniken nach, über Autos, Bratenwender, Maschinen. Im Unterschied zu dem Wirbel, den die Schamanen um ihre Osterhasen, Kojoten, Phiolen und Pelikanherzen erzeugen, machen wir nichts anderes, als in der Sprachmaschine zu sitzen und diverse Gänge ihrer Schaltung auszuprobieren, Versuche in Scheisse eben oder Versuche, den Ast abzusägen, auf dem wir sitzen.
Dabei mogeln wir – wenn mogeln bedeutet ungenau zu sein, wo man genau sein kann – wohl ein bisschen, wenn wir zum Beispiel dieses Gespräch mit einem Tonband aufzeichnen, also unsere Wortgangschaltungen von elektrisch-magnetischen Kräften aufnehmen und speichern lassen. Wir sollten darauf verzichten, solange wir nicht genau wissen, wie so ein Tonband genau funktioniert.
Wer sagt was wir sollen?
Die Sprachmaschine!
Und was ist mit dem Tonband?
Das legt uns nahe, aufzuzeichen, was wir hier sagen.








