Barbara Ellmerer: The Magus, Celestial Intelligencer

January 9th, 2010

January 8th, 2010

Judith Albert

January 6th, 2010

January 4th, 2010

January 1st, 2010

Sampurna Chattarji: Gift

December 31st, 2009

Itinerant fragment

Rove the earth

Looking for blue snow

The cetacean’s song

The singular whisper of a feather.

*

Nomad of the broken syllable

Seeking the sky

May not lead to wholeness.

The flooding of air into your lung

The beginning of a difficult voyage.

*

Push your peripatetic beak

Into the magician’s hat.

Ribbons, scarves, copper wires, cathodes.

A ship in a bottle.

A mercury lake in the palm of a hand.

*

Link your lines

To the snail’s spiral.

Be unafraid of the opposite of speed.

Gather every gift

And walk across the untamed page.


Sampurna Chattarji

December 30th, 2009

Tränen-Tote: Mogelei

December 30th, 2009

Anmerkung zum Auto und damit zu Bildern, die wir heute haben, während frühere Zeiten sie nicht hatten:  Während sich Duchamp und Beuys mit unsichtbaren Kräften (nicht-retinalen Osterhasen) beschäftigen, denken wir über Mechaniken nach, über Autos, Bratenwender, Maschinen. Im Unterschied zu dem Wirbel, den die Schamanen um ihre Osterhasen, Kojoten, Phiolen und Pelikanherzen erzeugen, machen wir nichts anderes, als in der Sprachmaschine zu sitzen und diverse Gänge ihrer Schaltung auszuprobieren, Versuche in Scheisse eben oder Versuche, den Ast abzusägen, auf dem wir sitzen.

Dabei mogeln wir – wenn mogeln bedeutet ungenau zu sein, wo man genau sein kann – wohl ein bisschen, wenn wir zum Beispiel dieses Gespräch mit einem Tonband aufzeichnen, also unsere Wortgangschaltungen von elektrisch-magnetischen Kräften aufnehmen und speichern lassen. Wir sollten darauf verzichten, solange wir nicht genau wissen, wie so ein Tonband genau funktioniert.

Wer sagt was wir sollen?

Die Sprachmaschine!

Und was ist mit dem Tonband?

Das legt uns nahe, aufzuzeichen, was wir hier sagen.

Judith Albert

December 29th, 2009

December 29th, 2009