September 11th, 2007
Das ist klar. Für Malebranche allerdings unverständlich. Mit ihm darf man denken, dass die Mathematik eine Zumutung an das Bewusstsein darstellt. Mathematik stellt Möglichkeiten und zugleich Grenzen des Denkens dar. Wer zu zählen beginnt, wird einsehen, dass er unendlich lange zählen kann, dass alle Leben aller Menschen nicht ausreichen werden, um alle möglichen Zahlen zu zählen. Zugleich wird, wer zu zählen beginnt, einen Eindruck erhalten, dass der menschliche Geist Unendliches konstruieren kann.
Diese Erfahrung von Möglichkeit und Grenzen des Denkens ist ein Modus, um Widersprüche auszuhalten, zum Beispiel den Widerspruch, dass der Klimawandel von Menschen gemacht, aber von Menschen nicht abgewendet werden kann, zum Beispiel, dass Liebe Zuversicht und Verzweifllung auslösen kann.
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September 10th, 2007
Ausdruck des Vielen im Einen, das ist für Leibniz Bewusstsein (multorum in uno expressio).
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September 10th, 2007
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September 10th, 2007
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September 9th, 2007
Zahlen sind nach Malebranche etwas, das wir in uns bewegen. Wir wissen aber nicht, was es ist, das in uns die Zahlen bewegt. Hier ist ein Problem der Grenzen des Bewusstseins angesprochen. Dem Bewusstsein fehlt es an Kapazität.
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September 7th, 2007
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September 3rd, 2007
möchte ich sprechen. Sein Bild ist um die Welt gegangen. Es zeigt ihn erschöpft am Strand von Fuerteventura, unweit von drei Urlaubern, die unbeteiligt schauen.
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September 2nd, 2007
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September 2nd, 2007
nennt Alkaios die Sängerin Sappho.
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August 31st, 2007
Aber dem Pilze gleich ist der kleine Gedanke: er kriecht und duckt sich und will nirgendswo sein – bis der ganze Leib morsch und welk ist vor kleinen Pilzen.
[Nietzsche: Also sprach Zarathustra. DB Sonderband: 100 Werke der Philosophie, S. 32783 (vgl. Nietzsche-W Bd. 2, S. 347)]
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