March 25th, 2009

March 25th, 2009

The land,
never I grasp it;
shadows falling
thrown by prejudices and hopes.

Ich möchte das Land denken.
Je voudrais penser, imaginer le pays,
Faits, facts, faites de la terrre et des idées.

Women, men, children,
I have seen, rarely spoken,
but read about them.

So I scanned their appearances
according, to the programm,
which others have set up,
nahm sie entsprechend dem Programm wahr,
das in mir läuft und nun passieren lässt:

le paysage,
das Land,
die Landschaft,
le pays, land.

Judith Albert: what remains of the day

March 23rd, 2009

Markus Stegmann: schwach

March 23rd, 2009

Mit flach vorgefeilten Monden

fror Damm pastell dir Petrus

artisch gelenktes Garn dir muss

anteilige als sandige

Rippe plastiziertes

Geständnis aus Händen betete

Magazine leeren gelogenes

Wasser als Verlagerung im

kam mir kaum die klamme

magistrierte Silbe halten namens

Blinddarm umschlang

dein Halshaar schwach

Nils Röller: Jabès-Kompass – Schatten I

March 23rd, 2009

Ein Dreieck lässt sich nur mit drei Ecken denken; ein Tisch hingegen mit vier oder mehr oder weniger Beinen. Ein Schatten lässt sich klar umrissen denken oder mit diffusen porösen Rändern, die zittern wie Meereswellen, deren Ausläufer im Sand versickern.

Gerechtigkeit kann ich nicht so denken. Sie ruht nicht, kann leicht oder schwer sein, ist anpassungsfähig, alles andere als die arithmetische Gleichheit;  als dehnbar, flexibel denke ich Gerechtigkeit und traurig und ermüdend wie eine Last, die  getragen werden muss und die man so schnell wie möglich in einem tiefen Gewässer versenken möchte, dem Gewässer des Selbst.

Nils Röller: Jabès-Kompass – Schmerz II

March 23rd, 2009

Wir erfassen deutlich, dass Menschen den Klimawandel verursachen. Wir wissen, dass wir die Atmosphäre schädigen, wenn wir Auto fahren und dass Unmengen an Wasser verwendet werden, um das Rindfleisch zu erzeugen, das wir essen, doch haben wir keine klare Empfindung dabei. Allerdings spüren wir, dass etwas nicht stimmt, wenn die Sommer heisser als sonst sind, die Stürme heftiger, die Winter kälter und die dunkelhäutigen Menschen, die von Ordnungskräften ergriffen werden, häufiger.

Nils Röller: Jabès-Kompass: Schmerz I

March 23rd, 2009

Descartes schreibt, dass Schmerz klar erfasst wird, aber nicht immer deutlich.

Read the rest of this entry »

Giuseppe Ungaretti: Universum

March 22nd, 2009

Mit dem Meer
habe ich mir
eine Bahre aus Frische
gemacht

Read the rest of this entry »

Judith Albert: what remains of the day

March 19th, 2009

Markus Stegmann: trockneten

March 19th, 2009

Der gestellt

montierte Autoanhänger durchquert

aber Radlampen den schwarzen Motorschatten

in ein Aussenlager verwackelt mit handgezogenen

Linien und klebt ermüdete Substanzen

ausdünnt das beschriftete Feld verlädt

während die Texte trockneten