Andreas H. Drescher

February 4th, 2010

Markus Stegmann: nicht vergessen!

February 4th, 2010

Lacht die Mütze und öffnet zwei kleine Gehirne wie Kiwis, während sie weiter unten herum im Auto nach Norden fährt. “Walterchen,” rufen wir, “Vorsicht, ein Pfeil!” Zwei Baumnüsse sitzen als umgedrehte Äpfel im Fond des Wagens und können die Elche nicht vergessen. “Die kommen noch, wartet mal, das klappt schon,” flüstern die Kiwis, die besser denken können als die Äpfel. “Die Fliegen sind schon vorausgeflogen, wartet nur, jetzt kommen wir.”

February 4th, 2010

Markus Stegmann: All auf

February 4th, 2010

Dann schlagen zwei rote Äpfel ein neues All auf, kleben Fussstümpfe dran, hüllen den Körperfortsatz in Wolle und öffnen Landebahnen für Fliegen. “Was wohl das All dazu meint?”, murmelt ein Elch im nördlichen Tann und freut sich auf Bilder. “Mal mal einen neuen Himmel,” aber keiner hört mehr.

February 4th, 2010

Markus Stegmann: Telegramm

February 4th, 2010

Das Telegramm der Bäcker zieht unseren Kahn auf den Grund, als wir es öffnen. “Ich habe die Sonne nicht mehr erkannt,” lesen wir und sinken in den Schlamm der See.

Markus Stegmann: Faustkeilgesicht

February 3rd, 2010

Hätte ich als betagte Matratze lieber ein Faustkeilgesicht gewählt mit Blutzufuhr aus zwei Adern, aber der schöne Augenausblick der Kinder geriet dazwischen, dann ein paar Schafe und eine verlebte Nacht, als Neuschnee das alternde Gehäuse der Festung dämpfte. Hätte ich lieber als betagte Matratze deine Herkunft berührt.

Realometer: Reading and writing

February 3rd, 2010

J. says to Realometer:

When I read I write. Something from the outside enters into my inside and remains there. So you have to admit the principal difference between outside and inside.

Realometer answers: I doubt that. What you say is an affirmation of the universal significance of texts. Outside and inside are variables which are produced by texts.

Judith Albert: Maui

February 2nd, 2010

February 2nd, 2010