Archive for the 'Boethius' Category

Headfarm

Friday, September 18th, 2015

I Am Ende der Philosophie der Antike stehen die überlieferten Texte von  Boethius. Seine Texte sind zugänglicher und interpretierbar.
I Wie lässt sich denn die Philosophie der Gegenwart denken? Was ist ihr Anfang, was wäre ihr Ende?
I Eine absurde Frage, Gegenwart ist nicht Vergangenheit.
I Wir tasten uns heran.
I Wir?
I Tasten?
I Von Boethius wissen wir, dass er Bücher geschrieben hat, von denen wir einige heute in der Hand halten können, nicht die Bücher oder Papierrollen oder Wachstäfelchen, in die er selbst mit dem Griffel seine Worte geritzt hat, aber den Text, den er notiert hat, den können wir heute noch lesen. Wir können ihn in Übersetzungen von Abschriften lesen, Seite für Seite, Zeile für Zeile, Wort für Wort, wie er seine Gedanken organisiert hat. Bei Thales können wir das nicht nachvollziehen, auf andere Weise können wir das auch bei heutigen Philosophen nicht.
I Mir käme es darauf an, ob und wie wir mittels Bildern philosophische Argumente nachvollziehen können.

 

 

Saturday, August 29th, 2015

Hellebardenpfütze

Sarah Burger

Thursday, August 20th, 2015

Boetius Textur 05

Barbara Ellmerer

FIG/bl. Aug. 2015 (4) – “torsion. voice off”

Wednesday, August 19th, 2015

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JSO MAEDER

Tuesday, August 18th, 2015

boethius

Judith Albert

Headfarm

Sunday, August 16th, 2015

„ Ein Tag ist auch ein Raum.“

Beginn von N 30, einem Prosagedicht in 31 Kapiteln von Jeroen Mettes (1978-2006) nach: Daniel Rovers, „Das absolute Gehör für bullshit – Der Dichter Jeroen Mettes“, in: Schreibheft 84 , S. 138.

I Wenn ich Boethius lese, dann wird die Zeit mit dem Raum zur Zelle.

I Wenn ich die Illustrationen betrachte, die Boethius in der Zelle mit der Dame Philosophie zeigen, dann erscheint mir die Illustration als Zelle, in der andere Zellen aufgeschlossen werden können.

I In der Zelle des Bilds oder des Texts, der ein Bild beschreibt, Freirräume oder Freiheitsgrade erschliessen, das ist eine Hoffnung, die der Idealismus seit der Antike formuliert.

I Ist das ein Argument?

I Es ist eine Aussage, die weiter ausformuliert werden sollte.

 

Wednesday, August 12th, 2015

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JSO MAEDER

Tuesday, August 11th, 2015

Boetius Textur 04

Barbara Ellmerer

Saturday, August 8th, 2015

Handtrostraumt_SB_2015

Sarah Burger

Headfarm

Wednesday, August 5th, 2015

A: Nun denn ein weiteres Bild der Philosophie.
B: Ein Bild zur Anmerkung zur Philosophie. Ein Bild, das sich in eine Tradition der Bilder zur Veranschaulichung von Philosophie als Philosophia stellt, die von Brüchen, Fragmentierungen geprägt ist, in denen sich gleichwohl Stereotypien ausgebildet haben oder ikonologisch stabile Setzungen.
C: Ich recherchiere nun Neurath und Arntz.
D: Mir kommt Hans Bellmer in den Sinn.
E: Peinlich, peinigend eine Philosophie, die auf ihre Organe, Geschlechtsteile, Bellmerelemente gestutzt wird. Sie soll sehen, anschauen, erkennen. Wer setzt das denn mit welcher Ermächtigung, dass sie so zu sein hat, die Philosophie, das philosophische Wesen? Etwas zurecht gestutzt auf Sichtbares, Begreifbares.
F: Die Philosophie kann sie überhaupt etwas begreifen? Vielarmig, ungestaltet erscheint sie im Diskurs, fragmentiert von der Moderne, basteln die Lesenden an ihr,  stuzten sie, fügen ihr an Organe, trennen sie erneut ab.
G: Dagegen, nein: Dafür lässt sich Philosophieren als Leerform denken, als Dazwischen, das sich interessiert.