Archive for September, 2008

On Art, Sex and Mathematics I

Sunday, September 21st, 2008

In one short sentence Lorenz Oken, a 19th-century scientist, brings together two extremes, writing in his 1809 “Textbook of Natural Philosophy”:

“The eternal is the nothingness of nature.” (§ 44)

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Barbara Ellmerer: Sex Determination

Thursday, September 11th, 2008

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„Ist die Geschlechtsidentität weder ursächlich noch als Ausdruck an das anatomische Geschlecht gebunden, dann ist die Geschlechtsidentität eine Art Tätigkeit, die sich potentiell jenseits der binären Schranken, die die scheinbare Binarität der Geschlechter (binary of sex) setzt, vervielfältigen kann.“  Judith Butler in „Das Unbehagen der Geschlechter“

Tuesday, September 9th, 2008

Ichnich
Dunich
Esnich
Wirnich
Ihrwohl
Sienich

Beitrag zur “Deutschen Grammatik” aus Schweizer Sicht (*).

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Monday, September 8th, 2008

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Barbara Ellmerer

Sunday, September 7th, 2008

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Sex Determination e.a.II

Nils Röller: Interesse V

Thursday, September 4th, 2008

Das lateinische Wort “interesse” bedeutet “Sein im Dazwischen”. Dieses Sein ist nicht entschieden. Es orientiert sich nicht an Zwecken, die es erreichen will. Es sieht die natürlichen Dinge nicht als Mittel zum Zweck der menschlichen Ernährung an, sondern als reine Mittel, als Mittel, die um ihrer selbst willen betrachtet und geschätzt werden. Das ist ein Impuls des “Lehrbuchs der Naturphilosophie”. Es ist auch ein Impuls der taoistischen Philosophie. So heisst es in der Abhandlung über die menschlichen Fähigkeiten von Liu Shao aus dem 3. Jahrhundert nach Chr.:

“Im Allgemeinen sind im menschlichen Charakter Ausgeglichenheit [als das Vermögen, sich 'in der Mitte' zu halten, zhong] und Harmonie am höchsten zu schätzen.
So in der Mitte zu sein, so im Dazwischen zu sein, das fördert die Möglichkeit, “etwas sich ereignen zu lassen”. Dass sich etwas zwischen Mathematik, Kunst und Sex ereignet, das möchte das Journal darstellen. Das ist sein “Interesse”.

Literatur

Chen (Joseph) Cheng-Yih: Cultural Diversities: Complementarity in Opposites. In: Zielinski, S. und Fürlus, E. (eds.): Variantology 3. Cologne: Walther König, 2008

Butler, Judith: Das Unbehagen der Geschlechter – Gender Studies [Routledge 1990]. Frankfurt: Suhrkamp, 1991

Jullien, François: Über das Fade – eine Eloge – Zu Denken und Ästhetik in China [Arles 1991]. Berlin: Merve, 1999

Needham, Joseph: Science and Civilisation in China Vol. IV (Physics and Physical Technology), Part 1. Cambridge: Cambridge University Press, 1962

Oken, Lorenz: Lehrbuch der Naturphilosophie. Zürich: Schulthess, 1843

Röller, Nils: Thinking with Instruments: The Example of Kant`s Compass. In: Zielinski, S. und Fürlus, E. (eds.): Variantology 3. Cologne: Walther König, 2008

Thursday, September 4th, 2008

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Thursday, September 4th, 2008

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Sex Determination c1/10

Nils Röller: Interesse IV

Wednesday, September 3rd, 2008

Wie kommt es aber zu Ähnlichkeiten zwischen der Lehre des Naturforschers, der in Jena, München und Zürich lehrt, und taoistischen Gedanken? Ein Grund dafür ist die Mathematik. Die Sicherheit, die ihre Logik gewährt, wird von Descartes und Kant aufgewertet. Es ist eine Sicherheit, die die Vernunft einsieht, im Unterschied zu dem Vertrauen, das der Glaube an Gott schenkt. Im Zuge dieser Entwicklung wird der substanzialistische Gottesbegriff aufgelöst. Die Aufwertung der Mathematik, insbesondere des Zählaktes, ist ein Impuls, den Okens “Lehrbuch der Naturphilosophie” nutzt.

Der andere Impuls entspringt den magnetischen Forschungen. Sie erhalten durch die elektrischen Apparaturen von Galvani und Volta vermehrt Aufmerksamkeit. Zwischen der ersten Auflage 1811 und der dritten Auflage des Lehrbuchs 1843 kommt es zu einer bahnbrechenden Entdeckung. 1819 beobachtet Oersted Wechselwirkungen zwischen Magnetismus und Elektrizität. Oken kennt diese Entdeckungen, die auch zentral für die biologische Forschung waren. Sie bestätigen seine Auffassung von der prinzipiellen Bedeutung der Polarität. Er versteht sie mathematisch als positive Setzung oder negierende Abnahme.

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Nils Röller: Interesse III

Tuesday, September 2nd, 2008

Bewegung, das heisst Wirklichkeit, bildet sich auf Grund von Setzungen und Negationen von Setzungen. Das bildet Oken konsequent stilistisch ab. Der Leser muss sich bei der Lektüre darin gewöhnen, dass etwas ist und auch nicht ist, so heisst es zunächst:

“Das Zero ist für sich nichts.” (§ 32) Dann folgt:

“Das Zero ist zwar die Allheit der Mathematik, aber nicht die reale, sondern die ideale.” (§ 37) Dabei gilt:

“Reales und Ideales sind eins und dasselbe,
nur unter zweierlei Formen.” (§ 36)

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